Informationen zum EDZ - ArchiDok Projekt

Die Europäischen Dokumentationszentren (EDZ) katalogisieren seit Ende des Jahres 2003 elektronische Volltexte aus allen Politikbereichen der Europäischen Union. Im Jahr 2005 schlossen sich die ArchiDok-Partner dem Netzwerk Academic LinkShare (ALS) an, einem Verbund verschiedener Universitäts- und Forschungsbibliotheken, die Internetportale zu unterschiedlichen Themenbereichen anbieten. Die Zusammenarbeit erlaubt die Erfassung der Dokumente mithilfe einer zentralen Eingabemaske, die zur kooperativen Erschließung (Metadata Sharing) von Internetressourcen mit dem modularen System LinkShare (LSS) entwickelt wurde.

Ziel des EDZ-ArchiDok-Projekts ist eine systematische Erschließung relevanter, elektronischer Dokumente, die auf Internetseiten von Organen und Institutionen der Europäischen Union zu finden sind. Diese Volltexte werden auf einen zentralen Dokumentenserver der Universität Mannheim kopiert und dort in eine von den EDZ entwickelte Datenbank importiert. Die ArchiDok-Datenbank ist auf einem Mannheimer Server abgelegt und frei im Internet recherchierbar.

Als Ansprechpartner des Projekts fungieren die EDZ in Mannheim, Berlin (FU), Köln und Krems/Österreich. Die ArchiDok-Partner organisieren sich intern durch eine Mailingliste (eurodb), die als Diskussionsforum dient. Die Einarbeitung neuer Projektteilnehmer wird von den teilnehmenden EDZ übernommen. Dabei gilt das Prinzip der 'regionalen Betreuung', d.h. ein EDZ, das sich dem laufenden Projekt anschließen möchte, wird von einem geographisch in der Nähe liegenden und am Projekt teilnehmenden EDZ eingearbeitet.

Datenbankprofil

In die ArchiDok-Datenbank werden Studien, Working Papers, Berichte, SEK-Dokumente (Graue Literatur) ab dem Jahr 2000 aufgenommen. Wichtige ältere Dokumente können ebenfalls berücksichtigt werden.

Die Volltexte werden in den jeweils zur Verfügung stehenden Sprachversionen heruntergeladen und erfasst. Als Hauptsprachen gelten DEUTSCH, ENGLISCH, und FRANZÖSISCH. Weitere Sprachversionen können ebenfalls hinzugefügt werden.

Grundlage der Katalogisierung ist das "Handbuch der Verbunddatenbank Internetquellen (VI)", das ergänzt wird durch den "Leitfaden zur Katalogisierung" elektronischer Dokumente. Die inhaltliche Erschließung erfolgt anhand des ECLAS-Thesaurus, des StandardthesaurusWirtschaft (STW) und des Thesaurus für Sozialwissenschaften (TSW) sowie einer Ländersystematik.

Amtliche Publikationen, KOM-, EP-, EWSA-, AdR-Dokumente, Pressemitteilungen, Broschüren, Flyer etc. werden nicht in die ArchiDok-Datenbank aufgenommen, da sie bereits in verschiedenen Datenbanken (EUR-Lex, Bookshop etc.) nachgewiesen sind.

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